Leichtathletik

Marathon-Ass Petros Zweiter in Frankfurt

Amanal Petros hat beim Frankfurt-Marathon den zweiten Platz belegt. (Archivbild)
Amanal Petros hat beim Frankfurt-Marathon den zweiten Platz belegt. (Archivbild) – Martin Rickett/PA Wire/dpa

Amanal Petros läuft beim Frankfurt-Marathon lange auf Siegkurs. Am Ende reicht es zu Rang zwei. Bei den Frauen sorgt eine Debütantin für Furore.

Frankfurt/Main (dpa) –

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Im strömenden Regen hat Europameister Amanal Petros den erstmaligen Sieg beim Frankfurt-Marathon knapp verpasst. Der 31-Jährige erreichte nach 42,195 Kilometern durch die Main-Metropole als Zweiter nach 2:05:46 Stunden das Ziel in der Festhalle und sorgte damit für die drittschnellste deutsche Marathon-Zeit der Geschichte.

Petros musste in dem spannenden Rennen nur Jirata Dinki den Vortritt lassen. Der Äthiopier siegte in der persönlichen Bestzeit von 2:05:26 Stunden. Dritter wurde der Kenianer Benard Biwott, der das Rennen 2024 gewonnen hatte. Rang fünf ging an Richard Ringer vom LC Rehlingen. Samuel Fitwi aus Trier wurde Siebter. 

Bei den Frauen lieferte Blanka Dörfel ein überragendes Marathon-Debüt ab. Die Berlinerin belegte hinter der großen Favoritin Zeineba Yimer aus Äthiopien den zweiten Platz und avancierte mit ihrer Zeit von 2:20:46 Stunden auf Anhieb zur zweitschnellsten deutschen Marathonläuferin der Historie nach Irina Mikitenko, die 2008 in Berlin nach 2:19:19 Stunden das Ziel erreicht hatte.

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Petros hadert mit Bedingungen 

«Das Wetter mit dem starken Regen war nicht so optimal. Ich habe alles gegeben, aber am Ende hat mir die Kraft gefehlt», sagte Petros nach dem Zieleinlauf, bei dem der Läufer von Hannover 69 von den Zuschauern wie ein Sieger gefeiert wurde. «Es war schön, diese Atmosphäre zu erleben», sagte der WM-Zweite des Vorjahres. 

Schon früh im Rennen bildete sich eine Spitzengruppe, in der auch das deutsche Top-Trio mitlief. Die Führungsarbeit überließen Petros, Fitwi und Ringer aber vorwiegend anderen. Doch dann setzte Petros nach rund eineinhalb Stunden zu einer Attacke an, der nur Biwott und später auch Dinki folgen konnten. 

Der Äthiopier blieb auch dran, als Petros das Tempo erneut verschärfte und dadurch zumindest Biwott abhängte. Mit dem erhofften Sieg wurde es für den Deutschen aber nichts, weil sein Begleiter in der Endphase die frischeren Beine hatte und sich entscheidend absetzen konnte.

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