Leichtathletik

In Rekordzeit: Altstar Kipchoge gewinnt Melbourne-Marathon

Der 41-jährige Eliud Kipchoge aus Kenia gewinnt den Melbourne-Marathon.
Der 41-jährige Eliud Kipchoge aus Kenia gewinnt den Melbourne-Marathon. – JAMES ROSS/AAP via AP/dpa

Eliud Kipchoge gewinnt drei Jahre nach seinem letzten Triumph ein Rennen über die magische Marathon-Distanz. In Melbourne stellt er dabei sogar einen Rekord auf.

Melbourne (dpa) –

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Der zweimalige Olympiasieger Eliud Kipchoge hat den Melbourne-Marathon gewonnen und dabei einen Streckenrekord aufgestellt. Der 41 Jahre alte Kenianer siegte in 2:09:10 Stunden und blieb damit zwei Sekunden unter der bisherigen Bestmarke seines Landsmannes Timothy Kiplagat von 2022.

«Ich glaube, dass mein Körper noch immer seine Höchstleistung erreicht – und dass ich weiterhin mit der nächsten Generation konkurrieren kann», wurde Kipchoge von der Australian Associated Press zitiert. Die Strecke führte unter anderem über die Formel-1-Strecke im Albert Park und endete im Melbourne Cricket Ground. «Ich werde nach Melbourne zurückkehren, um Tennis und im kommenden Jahr die Formel 1 zu sehen und den Menschen in Melbourne beim Cricket zuzuschauen. Das ist die beste Strecke überhaupt», sagte der Routinier.

Dritte Station seiner Laufmission

Melbourne war die dritte Station von Kipchoges Welttour. Der Altstar hatte angekündigt binnen zwei Jahren auf jedem der sieben Kontinente einen Marathon zu laufen – einschließlich der Antarktis. Zuvor hatte er für seine Laufmission bereits in Südafrika und Brasilien Rennen absolviert.

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Zuletzt hatte der frühere Weltrekordhalter 2023 in Berlin einen Marathon gewonnen. Eine inoffizielle Weltbestleistung erzielte er 2019 in Wien, als er die klassische Marathon-Distanz über 42,195 Kilometer in 1:59:40 Stunden bestritt. Der Lauf fand allerdings unter Laborbedingungen mit wechselnden Tempomachern statt. Deshalb wurde die Zeit nicht als offizieller Weltrekord anerkannt.

Seinem Landsmann Sabastian Sawe gelang es im April in London als erstem Menschen, einen offiziellen Marathon-Wettkampf in weniger als zwei Stunden (1:59:30 Stunden) zu absolvieren.

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