Beim Loop-One-Festival im Münchner Olympiapark jubeln nicht die Lokalmatadoren. Janina Hettich-Walz und Philipp Nawrath werden als beste Deutsche Vierte.
München (dpa) –
Die deutschen Biathleten haben bei der zweiten Auflage des Loop-One-Festivals im Münchner Olympiapark einen Heimsieg knapp verpasst. Im Super-Sprint auf Skirollern wurden Janina Hettich-Walz und Philipp Nawrath mit jeweils zwei Strafrunden als beste Deutsche Vierte.
Den Sieg bei den Frauen sicherte sich Océane Michelon aus Frankreich, die einmal daneben schoss. Dahinter folgten die beiden Schwedinnen Elvira Öberg (2 Schießfehler) und Anna Magnusson (1).
Bei den Männern setzte sich Martin Ponsiluoma (3) aus Schweden im Zielsprint gegen den Norweger Sturla Holm Laegreid (2) durch. Dritter wurde der französische Vorjahressieger Éric Perrot (2). Hinter Nawrath belegten Justus Strelow (1) und Philipp Horn (3) die nächsten Plätze. Lucas Fratzscher war am Vormittag in der Qualifikation gescheitert.
Horn hadert mit Teamergebnis
«Ordentlich hört sich schlimm genug an, würde ich sagen», meinte Horn zum Mannschaftsergebnis. «Wenn wir die ganze Zeit auf Podestkurs laufen, dann muss es einer von uns schaffen. Das ist ärgerlich.» Man habe sich mehr vorgenommen, ließ der 31-Jährige durchblicken.
Bei den Frauen verpasste aus dem deutschen Team lediglich Johanna Puff den Einzug ins Finale. Die 24-Jährige, die zuvor lange wegen gesundheitlicher Probleme ausgefallen war, hatte sich am Vormittag nach zwei Schießfehlern als 28. nicht qualifiziert. Nur die jeweils besten 15 erreichten das Finale über fünf Runden à 1,8 Kilometer mit je zwei Schießeinlagen liegend und stehend.
Große Probleme im Finale hatten zunächst Julia Tannheimer (4 Schießfehler) und Vanessa Voigt (5), die sich erst im Verlauf des Rennens am Schießstand stabilisierten. Tannheimer wurde am Ende Achte, Voigt arbeitete sich noch auf Rang 13 vor.
