Turnen

Vierter Mehrkampf-Titel für Japaner Hashimoto – Eder WM-14.

Viermal Mehrkampf-Gold: Daiki Hashimoto.
Viermal Mehrkampf-Gold: Daiki Hashimoto. – Francisco Seco/AP/dpa

Daiki Hashimoto gewinnt in Rotterdam sein zweites WM-Gold. Wieder einmal ist der Japaner im Mehrkampf der Beste. Timo Eder als einziger deutscher Starter steigert sich.

Rotterdam (dpa) –

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Daiki Hashimoto ist zum vierten Mal hintereinander Mehrkampf-Weltmeister im Turnen. Der 25 Jahre alte Japaner gewann in Rotterdam mit 85,998 Punkten und ist damit auf den Spuren seines berühmten Landsmannes Kohei Uchimura, der sechsmal in Serie Mehrkampf-Gold holte. Hashimoto hatte zudem bereits den Titel mit der Mannschaft gewonnen. 

Zweiter hinter dem Mehrkampf-König wurde überraschend der Chinese Yang Haonan mit 84,199 Zählern. Dritter im Sechskampf aus Boden, Pferd, Ringen, Sprung, Barren und Reck wurde der Brite Joe Fraser mit 83,531 Punkten.

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Mit der Weltspitze konnte Timo Eder trotz einer Steigerung gegenüber der Qualifikation wie erwartet nicht mithalten. Der Ludwigsburger und einzige deutsche Starter legte um mehr als 1,1 Punkte zu und kam mit 79,632 Zählern auf den 14. Rang. Insbesondere am Boden verbesserte sich der 21-Jährige deutlich, nachdem er in der Qualifikation noch gestürzt war.

So reagieren Eder und der Bundestrainer

«Ich bin sehr zufrieden, alle Übungen sind durchgelaufen. Es war eine Steigerung zur Quali und ich bin sehr zufrieden», sagte Eder. Insbesondere sein erstmals international gezeigter Sprung machte ihn glücklich. «Ich sehr erleichtert, dass es gut geklappt hat», gestand er. 

Ein wenig haderte er mit seiner Platzierung und der verfehlten 80-Punkte-Marke, weil er einige Elemente nicht akkurat genug ausgeführt hatte. «Es sind Kleinigkeiten, die sich häufen. Mit der Platzierung 14 kann ich jetzt nicht so viel anfangen», meinte er. 

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Lob für seinen Auftritt bekam Eder vom Bundestrainer. «Timo hat sich enorm gesteigert von der Quali zu hier, auch wenn sich das in den Punkten gar nicht so widerspiegelt. Er hat einen stabilen Wettkampf gemacht. In so einem Feld mit Weltklasse Top Ten 14. zu werden, nachdem er als 23. ins Finale eingezogen ist, das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg mit Timo sind. Mit der Leistung sind wir heute sehr zufrieden», sagte Jens Milbradt.