Spanien gegen Frankreich – La Roja zerstört den Nationalfeiertag
Ausgerechnet am französischen Nationalfeiertag, dem 14. Juli, hat Spanien den Traum von Frankreich zerstört. Im AT&T Stadium in Dallas gewann La Roja das WM-Halbfinale 2:0 – verdient, kontrolliert und in einer Überzeugung.
So lief das Spiel
Spanien übernahm von der ersten Minute an die Kontrolle. Ballbesitz, kurze Passstaffetten, kein Risiko und trotzdem immer wieder gefährlich. In der 11. Minute schoss Baena einen Freistoß in die Mauer, kurz darauf fuhr Lucas Digne Yamal im Strafraum in die Beine. Den Elfmeter verwandelte Oyarzabal kühl ins linke Eck – sein fünfter Turniertreffer, Spaniens fünftes Tor nach Standard in diesem Turnier.
Frankreich wirkte überrascht. Die hochgelobte Offensive um Mbappé, Dembélé und Olise kam in der ersten Hälfte kaum zum Zug – der einzige nennenswerte Abschluss war ein weitgeschossener Barcola-Schuss in der 36. Minute. Zur Pause reagierte Deschamps: Rabiot, bereits verwarnt, blieb in der Kabine, Koné kam für ihn.
Spanien drückt durch, Frankreich kapituliert
Die zweite Hälfte begann wie die erste aufgehört hatte – Spanien am Ball, Frankreich hinterherlaufend. In der 57. Minute brachte Deschamps Doué für Barcola, um Offensivakzente zu setzen. Es half nichts. Eine Minute später fiel das 2:0: Porro und Olmo kombinierten sich per Doppelpass durch die französische Abwehr, Porro stand plötzlich allein vor Maignan und traf ins kurze Eck. Die Entscheidung.
Drei Minuten später jubelte das Stadion über ein vermeintliches 3:0 – Yamal dribbelte Digne aus und schlenzte ins Eck, doch die Fahne des Assistenten ging sofort hoch. Abseits. Frankreich versuchte es danach mit Mbappé aus spitzem Winkel (64.) und einem Schuss knapp am Tor vorbei – doch Unai Simón und die spanische Defensive ließen nichts mehr zu. Sieben Minuten Nachspielzeit, begleitet von Olé-Rufen der spanischen Fans: 2:0, Endstand.
Rückblick
Bei einer Weltmeisterschaft trafen Spanien und Frankreich bislang nie direkt im K.-o.-Spiel aufeinander. Die jüngste Vergangenheit gehörte Spanien: das EM-Halbfinale 2024 gewann La Roja mit 2:1, das Nations-League-Finale 2025 ebenfalls – 5:4 nach einem irren Spielverlauf. Für Frankreich war es unter Deschamps, der nach dem Turnier zurücktritt, der letzte große Versuch und leider sein bisher schlechtestes Spiel.
Fazit
Spanien war besser – von Beginn bis zum Schluss, die Zahlen erzählen die Geschichte. Frankreich brachte es auf nur drei Schüsse aufs Tor in 90 Minuten, Mbappé auf null Torschüsse im Rahmen. Für ein Team, das mit 16 Toren ins Halbfinale gekommen war, war das eine Enttäuschung auf ganzer Linie. Spanien hingegen zeigte, was es in diesem Turnier auszeichnet: Geduld, Ballbesitz und die Kaltschnäuzigkeit, in den richtigen Momenten zuzuschlagen. Im Finale am Sonntag im MetLife Stadium in New York wartet nun England. Für Spanien wäre es nach 2010 der zweite WM-Titel der Geschichte.
Ausgerechnet am französischen Nationalfeiertag, dem 14. Juli, hat Spanien den Traum von Frankreich zerstört. Im AT&T Stadium in Dallas gewann La Roja das WM-Halbfinale 2:0 – verdient, kontrolliert und in einer Überzeugung, die Frankreich nie entgegensetzen konnte.
So lief das Spiel
Spanien übernahm von der ersten Minute an die Kontrolle. Ballbesitz, kurze Passstaffetten, kein Risiko und trotzdem immer wieder gefährlich. In der 11. Minute schoss Baena einen Freistoß in die Mauer, kurz darauf fuhr Lucas Digne Yamal im Strafraum in die Beine. Den Elfmeter verwandelte Oyarzabal kühl ins linke Eck – sein fünfter Turniertreffer, Spaniens fünftes Tor nach Standard in diesem Turnier.
Frankreich wirkte überrascht. Die hochgelobte Offensive um Mbappé, Dembélé und Olise kam in der ersten Hälfte kaum zum Zug – der einzige nennenswerte Abschluss war ein weitgeschossener Barcola-Schuss in der 36. Minute. Zur Pause reagierte Deschamps: Rabiot, bereits verwarnt, blieb in der Kabine, Koné kam für ihn.
Spanien drückt durch, Frankreich kapituliert
Die zweite Hälfte begann wie die erste aufgehört hatte – Spanien am Ball, Frankreich hinterherlaufend. In der 57. Minute brachte Deschamps Doué für Barcola, um Offensivakzente zu setzen. Es half nichts. Eine Minute später fiel das 2:0: Porro und Olmo kombinierten sich per Doppelpass durch die französische Abwehr, Porro stand plötzlich allein vor Maignan und traf ins kurze Eck. Die Entscheidung.
Drei Minuten später jubelte das Stadion über ein vermeintliches 3:0 – Yamal dribbelte Digne aus und schlenzte ins Eck, doch die Fahne des Assistenten ging sofort hoch. Abseits. Frankreich versuchte es danach mit Mbappé aus spitzem Winkel (64.) und einem Schuss knapp am Tor vorbei – doch Unai Simón und die spanische Defensive ließen nichts mehr zu. Sieben Minuten Nachspielzeit, begleitet von Olé-Rufen der spanischen Fans: 2:0, Endstand.
Rückblick
Bei einer Weltmeisterschaft trafen Spanien und Frankreich bislang nie direkt im K.-o.-Spiel aufeinander. Die jüngste Vergangenheit gehörte Spanien, das EM-Halbfinale 2024 gewann La Roja mit 2:1, das Nations-League-Finale 2025 ebenfalls – 5:4 nach einem irren Spielverlauf. Für Frankreich war es unter Deschamps, der nach dem Turnier zurücktritt, der letzte große Versuch und leider sein bisher schlechtestes Spiel.
Fazit
Spanien war besser – von Beginn bis zum Schluss, die Zahlen erzählen die Geschichte. Frankreich brachte es auf nur drei Schüsse aufs Tor in 90 Minuten, Mbappé auf null Torschüsse im Rahmen. Für ein Team, das mit 16 Toren ins Halbfinale gekommen war, war das eine Enttäuschung auf ganzer Linie. Spanien hingegen zeigte, was es in diesem Turnier auszeichnet: Geduld, Ballbesitz und die Kaltschnäuzigkeit, in den richtigen Momenten zuzuschlagen. Im Finale am Sonntag im MetLife Stadium in New York wartet nun England. Für Spanien wäre es nach 2010 der zweite WM-Titel der Geschichte.
