Fußball

Mit Mühe gegen Dorfclub: Hertha erreicht Pokal-Achtelfinale

Die Hertha-Profis bejubeln das 1:0 durch Kapitän Josip Brekalo.
Die Hertha-Profis bejubeln das 1:0 durch Kapitän Josip Brekalo. – Carmen Jaspersen/dpa

Zweitliga-Spitzenreiter Hertha BSC darf weiter vom Pokalfinale im Olympiastadion träumen. Gegen den Viertligist Jeddeloh II benötigen die Berlin einen Doppelschlag nach der Pause.

Oldenburg (dpa) –

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Hertha BSC ist mit etwas Mühe ins Achtelfinale des DFB-Pokals eingezogen. Der Zweitliga-Spitzenreiter setzte sich beim Regionalligisten SSV Jeddeloh II in Oldenburg mit 2:0 (0:0) durch. Josip Brekalo (57. Minute) und Julian Eitschberger (63.) trafen für die Berliner, die gegen den krassen Außenseiter aus Niedersachsen lange Probleme hatten. Damit darf Hertha weiter vom Finale im heimischen Olympiastadion träumen. Das Achtelfinale wird am 1. und 2. Dezember ausgetragen.

Dorfverein Jeddeloh II (1.300 Einwohner) war nach dem klaren 5:2 in der ersten Runde gegen Bundesliga-Absteiger 1. FC Heidenheim auch im ungleichen Duell mit dem Hauptstadt-Club vor 10.000 Zuschauern lange ein mehr als unbequemer Gegner. Der Club aus dem Ammerland sicherte sich mit dem erstmaligen Einzug in die zweite Runde insgesamt rund 685.000 Euro an Prämien.

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Das Team von Trainer Stefan Leitl hatte mit dem abstiegsbedrohten Club aus der Regionalliga Nord lange Zeit überraschend Probleme. Der Zweitligist hatte zwar deutlich mehr Ballbesitz, die besseren Gelegenheiten erspielten sich zunächst die Gastgeber. Kamer Krasniqi (17.) vergab die beste Chance für Jeddeloh II.

Jeddeloh erst im Glück, dann im Pech

Erst allmählich wurde Hertha gefährlicher. Mads Petersen (26.) traf den Außenpfosten. Einen Kopfball von Linus Gechter (38.) klärte die Jeddeloh-Defensive kurz vor der Torlinie. Farid Alfa-Ruprecht (43.) scheiterte frei stehend am Pfosten, Sebastian Grönning vergab den Nachschuss aus bester Position.

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Die Mannschaft von Burak Bahar, der zwischen 2022 und 2024 die Herthas U17 gecoacht hatte, wehrte sich zu Beginn des zweiten Durchgangs noch einmal: Moritz Brinkmann (49.) hätte aus kurzer Distanz treffen müssen. Dann erlöste Kapitän Brekalo (57.) den Favoriten. Der Kroate verwandelte ein Zuspiel von Alfa-Ruprecht problemlos zur Hertha-Führung. Eitschberger beendete sechs Minuten später letzte Hoffnungen von Jeddeloh II auf eine Pokal-Sensation mit dem 2:0.