Fußball

Königsklassen-Dämpfer für Bayern-Frauen: Nur 2:2 gegen Real

Duell zweier DFB-Nationalspielerinnen: Bayerns Kett (links) und Madrids Senß.
Duell zweier DFB-Nationalspielerinnen: Bayerns Kett (links) und Madrids Senß. – Harry Langer/dpa

Bayern ist gegen Real überlegen – nur im Abschluss lassen die Münchner Fußballerinnen viel liegen. So endet auch das zweite Heimspiel der Königsklasse mit einer Enttäuschung.

München (dpa) –

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Die Fußballerinnen des FC Bayern haben in der Champions League den zweiten Heim-Dämpfer kassiert. Die Münchnerinnen kamen gegen Real Madrid nicht über ein 2:2 (1:2) hinaus. Der deutsche Meister büßte damit Punkte im Kampf um einen der ersten vier Tabellenplätze ein, die zum direkten Viertelfinaleinzug berechtigen. Bayern hatte zum Auftakt gegen Manchester City auch 2:2 gespielt und dann mit 3:0 bei Benfica Lissabon gewonnen.

Gegen Real gerieten die Gastgeberinnen durch Athenea (7. Minute) und die frühere Bayern-Spielerin Lineth Beerensteyn (22.) klar in Rückstand. Edna Imade (31.) und Momoko Tanikawa (52.) retteten dem Bundesliga-Tabellenführer immerhin den Punkt. Vor dem Anpfiff im Sportpark Unterhaching gab es eine Schweigeminute wegen des schweren Zugunglücks in Spanien.

Zwei Ex-Münchnerinnen sorgen für 0:2

Bei herbstlichen frischen Abendtemperaturen wurden die favorisierten Bayern-Frauen vor 6.239 Zuschauern dann früh kalt erwischt. Real-Kapitänin Athenea vollendete eine Vorlage der auf der linken Seite quirligen Linda Caicedo. 

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Nur wenig später folgte der nächste Rückschlag – und der ging auf das Konto von zwei früheren Münchnerinnen: Arianna Caruso brachte einen Freistoß vor das Tor, nach einer Kopfballstafette drückte Beerensteyn den Ball über die Linie. 

«Wir waren ein bisschen überrumpelt von deren Offensivpower», meinte Giulia Gwinn im ZDF. Die Nationalmannschaftskapitänin fehlt den Bayern wegen einer Sprunggelenksverletzung; just auf ihrer Abwehrseite war Real meist gefährlich. 

Pfostenpech in der Nachspielzeit

Offensiv setzten die Gastgeberinnen vor allem auf DFB-Stürmerin Klara Bühl, die bei der Wahl zum Ballon d’Or Zwölfte geworden war. Über links drängte Bühl immer wieder in den Strafraum; ihre Pässe aber erreichten keine Abnehmerin. Besser funktionierte es beim Eckball nach einer halben Stunde, als Bühl den Kopf von Imade fand und diese den umjubelten Anschlusstreffer erzielte.

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«Das zweite Tor sollte früh fallen, dass wir auf Sieg spielen können», sagte Gwinn in der Pause – und sie wurde erhört. Einen Schuss von Linda Dallmann konnte Ex-Nationalspielerin Merle Frohms im Real-Tor noch parieren – doch Tanikawa schlenzte den Abpraller sehenswert zum Ausgleich ins Tor. Mehr gelang nicht – auch weil die Münchnerinnen zu viele Fehler im Aufbau machten. In der Nachspielzeit scheiterte die erst 19 Jahre alte Sophie Proost am Pfosten.