Fußball

Kopfzusammenstoß: El Mala tut es leid, Schalke-Duo in Klinik

Robin Gosens und Soufiane El-Faouzi müssen nach einem Kopfzusammenstoß behandelt werden.
Robin Gosens und Soufiane El-Faouzi müssen nach einem Kopfzusammenstoß behandelt werden. – Marius Becker/dpa

Ein leichter Schubser von Said El Mala ging dem heftigen Zusammenstoß zweier Schalker in Köln voraus. Nach der Partie gibt es neben einer Entschuldigung viele Genesungswünsche.

Köln (dpa) –

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Während Schalke 04 nach dem heftigen Kopfzusammenstoß von Robin Gosens und Soufiane El-Faouzi vorsichtig Entwarnung gab, entschuldigte sich Kölns Said El Mala für seinen Anteil am Zusammenprall. «Erst mal tut mir das unfassbar leid. Das habe ich gar nicht so wahrgenommen im Spiel, dass ich ihn so krass da reingeschoben habe», sagte El Mala nach dem 0:0 bei Sky. 

Der 20-Jährige hatte El-Faouzi in der 37. Minute leicht geschubst, während dieser zum Kopfball hochgestiegen war. «Ich dachte, ich habe ein bisschen den Körper reingestellt», schilderte El Mala. «Dass die da ineinanderrasseln, wollte ich nicht. Ich hoffe, den beiden geht es gut. Ich hab mich, nachdem die behandelt wurden, direkt entschuldigt, dass ich das nicht so wollte.»

Schalke gibt Entwarnung 

Beide Schalker gingen blutend zu Boden und wurden minutenlang behandelt. Mit Kopfverbänden und von Betreuern gestützt verließen sie den Platz. Dabei wirkte vor allem Gosens benommen. Nach der Partie sagte ein Vereinssprecher, dass beide ansprechbar und gehfähig gewesen und für weitere Untersuchungen auf dem Weg in ein Krankenhaus in Gelsenkirchen seien. 

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Die ersten Worte von Schalke-Coach Miron Muslic auf der Pressekonferenz galten dem Duo: «Beste Genesungswünsche an Robin und Soufi», sagte der 44-Jährige, der auch einen Dank an die Kölner Fans richtete: «Bei aller sportlichen Rivalität, wie das Kölner Publikum danach reagiert hat, respektvoll mit diesem Applaus, zeugt von Größe. Dafür noch mal Dankeschön.» 

Becker: «Scheiße für uns»

Angesichts der ohnehin langen Verletztenliste bei Schalke nahm Stürmer Timo Becker den Ausfall der beiden mit Bedauern auf, suchte aber nicht die Schuld bei Kölns El Mala: «Das passiert im Fußball. Ist leider scheiße für uns jetzt, aber können wir nicht ändern. Deswegen sage ich gute Besserung und hoffe, dass sie schnell wieder da sind.»

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Ein wenig kritischer bewertete Schalkes Sportdirektor Youri Mulder die Szene. «Das ist natürlich sehr unglücklich. Ich denke auch, dass man so etwas nicht macht», sagte er. «Er will das natürlich nicht, dass das rauskommt. Aber ja, es ist ein Foul.» Doch auch der Sportboss nahm die Entschuldigung von El Mala wohlwollend zur Kenntnis.