Nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana ist die Betroffenheit groß. (Archivbild)

Trotz der tödlichen Feuerkatastrophe von Crans-Montana in der Silvesternacht werden die Ende Januar geplanten Skirennen in dem Schweizer Skiort ausgetragen. Die Weltcup-Veranstalter strichen aber das eigentlich geplante Rahmen- und Partyprogramm rund um die drei sportlichen Wettkämpfe. Am 30. und 31. Januar stehen eine Abfahrt und ein Super-G der Frauen auf dem Programm, am 1. Februar folgt eine Abfahrt der Männer. 

Im Zentrum des Ortes, wo bei einem Brand in einer Bar 40 Menschen starben und mehr als 100 teils schwer verletzt wurden, werde es keine Events geben, teilte der Verband Swiss-Ski mit. Der Weltcup soll sich auf die Piste und das Zielstadion beschränken. «Da wird es ein dezentes Rahmenprogramm geben, mit Momenten und Gesten des Schweigens und Gedenkens», hieß es.

Rennen als Tests für Olympia und WM im nächsten Jahr

Organisationschef Didier Defago sagte, dass man die Tragödie nie vergessen werde. Man glaube aber, «dass der Sport sogar unter diesen Umständen viele positive Emotionen und Gedanken auslösen kann. Das bestärkt uns im Entscheid, die Rennen durchzuführen.»

Die drei Speedevents in Crans-Montana sind die letzten Rennen vor den Olympischen Winterspielen in Norditalien. Gleichzeitig dienen die Wettkämpfe auch als Generalprobe und Test für die Weltmeisterschaften 2027 just in dem Ort im Schweizer Kanton Wallis.