Vor dem ersten Hamburger Stadtderby zwischen dem HSV und dem FC St. Pauli in der Fußball-Bundesliga nach mehr als 14 Jahren ist es nach Angaben der Polizei ruhig geblieben. «Es gab keine Vorkommnisse bei den Märschen», teilte die Polizei auf Anfrage etwa eine Stunde vor dem Anpfiff mit. Die Begegnung wird als Hochrisikospiel eingestuft.
Fans des Hamburger SV und des FC St. Pauli hatten sich am Nachmittag getroffen, um mit ihrer Fangruppe zum Volksparkstadion zu ziehen. Die HSV-Anhänger versammelten sich am Platz der Republik in Altona und machten sich zu Fuß auf den Weg. Fans des Kiez-Clubs starteten vom Millerntor-Stadion mit Fahrrädern und Rollern.
Polizei schweigt über Anzahl der Einsatzkräfte
Zu der genauen Anzahl der Einsatzkräfte hatte die Polizei im Vorfeld keine Auskunft gegeben, verwies aber auf die vorherigen Stadtduelle. Im Mai 2024 waren beim bislang letzten Derby in der 2. Bundesliga insgesamt rund 1.900 Kräfte im Einsatz, darunter auch Beamte aus Bremen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Bayern und von der Bundespolizei.
Vor der Partie traf sich die Polizei mit beiden Vereinen, um das bestehende Sicherheitskonzept zu besprechen und zu ergänzen. Dabei sei das größte Ziel, die rivalisierenden Fans im Stadion und im Nahbereich voneinander zu trennen.