Karl Geiger vergab in Japan eine große Chance. (Archivbild)

Skispringer Karl Geiger hat die Qualifikation für die Olympischen Winterspiele verpasst. Der 32-Jährige schaffte mit Platz 14 in Sapporo zwar sein bis dato bestes Saisonresultat. Um die interne deutsche Norm zu schaffen, hätte der Oberstdorfer aber mindestens Achter werden müssen.

Den Sieg in Japan sicherte sich der slowenische Vierschanzentourneesieger Domen Prevc. Er gewann vor Lokalmatador Ryoyu Kobayashi und dem Österreicher Daniel Tschofenig. Philipp Raimund belegte als bester Deutscher den neunten Platz. Felix Hoffmann, Andreas Wellinger und Pius Paschke verzichten auf die Wettkämpfe im Ort der Winterspiele von 1972.

Kraft darf nicht starten

Für Aufmerksamkeit sorgte zudem die Disqualifikation des Österreichers Stefan Kraft. Der dreimalige Gesamtweltcupsieger wurde bereits in der Qualifikation wegen eines nicht regelkonformen Sprunganzugs aus dem Wettbewerb genommen.

«Es ist ein bisschen blöd gelaufen», wurde Österreichs Cheftrainer Andreas
Widhölzl von der Nachrichtenagentur APA zitiert. Das Team sei davon ausgegangen, dass beim zuletzt im Sommer verwendeten Anzug alles in Ordnung sei. «Kann passieren, sollte aber nicht passieren», sagte Widhölzl. «Es ist uns eine Lehre gewesen, dass wir noch genauer darauf schauen müssen.»