Kanadas Eiskunstläuferin Madeline Schizas verpasste eine Abgabefrist an ihrer Universität.

Solch einen lässigen Professor wünschen sich wohl viele Studierende: Nachdem die kanadische Eiskunstläuferin Madeline Schizas nach eigenen Angaben wegen der Olympia-Teilnahme eine Abgabefrist ihres Soziologie-Kurses an ihrer Universität in ihrem Heimatland verpasst hat, reagierte ihr Professor total gelassen. «Wow! Was für ein besonderer Moment. Ja, unter diesen Umständen ist eine Fristverlängerung völlig in Ordnung», schrieb ihr Professor in einer auf den sozialen Kanälen veröffentlichen Mail an Schizas.

Professor mit Geduld und motivierenden Worten

Die 22-Jährige belegte im Teamwettbewerb am Sonntag mit Kanada den fünften Platz. Sie habe gedacht, die Abgabefrist ihrer Wochenreflexion ihres Kurses sei nicht am Freitag, sondern am Tag der Entscheidung gewesen. «Konzentriere dich auf deinen Wettbewerb und reiche mir die Arbeit ein, wenn sie fertig ist», schrieb der Professor und motivierte Schizas für die Winterspiele: «Viel Glück – das ganze Land drückt dir und deinen Teamkollegen die Daumen.»

Selbstironisch sagte der Professor auch noch über sich: «Als ich zehn war, habe ich ein Tor beim Eishockey erzielt. Das war für mich schon eine große Herausforderung.» Schizas wird in Mailand auch noch in der Einzelkonkurrenz der Frauen antreten. Das Kurzprogramm findet am 17. Februar statt, die Kür zwei Tage später. Bis dahin dürfte sie die Wochenreflexion eingereicht haben.