Florian Wirtz (links) und Jamal Musiala sollen die DFB-Elf bei der WM zum Erfolg schießen. (Archivbild)

Thomas Müller hält einige deutsche Jungstars wie Jamal Musiala, Florian Wirtz oder Nick Woltemade bei der Fußball-WM in diesem Jahr noch nicht bereit für den ganz großen Coup. «Das sind super talentierte Spieler, genial in ihren Aktionen, die jetzt schon prägend sein können und auch prägend sein werden», sagte der 36-Jährige in einem Interview des Senders Sky. «Aber da spüre ich jetzt noch nicht, dass sie schon richtig titelreif sind.»

Die deutsche Nationalmannschaft setzt bei der Weltmeisterschaft im Sommer in den USA, Kanada und Mexiko auf ihre Offensivstars. Routinier Müller, der den wichtigsten Pokal im Weltfußball mit der DFB-Auswahl 2014 in Brasilien geholt hatte, sagte dazu: «Wir haben das Potenzial, jeden zu schlagen, aber auch das Potenzial, gegen jeden verlieren zu können. Das ist mein Gefühl.»

Müller: Stabilität, nicht nur Potenzialspieler

Für den ganz großen Erfolg aber müsse eine Konstanz auf höchstem Niveau her. «Wir als Fußball-Nation hoffen natürlich darauf, dass diese Stabilität einkehrt und wir nicht nur diese Potenzialspieler haben, sondern wirklich Spieler, die bei internationalen Topklubs prägende Figuren sind – wie etwa Jo Kimmich jetzt seit Jahren beim FC Bayern oder ein Antonio Rüdiger.» Der Abwehrspieler ist beim spanischen Rekordmeister Real Madrid aktiv.