Beim 4:1-Sieg von Italiens Eishockey-Frauen gegen Frankreich feierte die neue Halle in Mailand Olympia-Premiere.

Die neue Olympia-Eishockeyhalle in Mailand hat ihre Premiere bei den Winterspielen gut überstanden: Italiens Eishockey-Frauen gewannen zum Auftakt gegen Frankreich klar mit 4:1 (1:1, 1:0, 2:0). Das Spiel vor knapp 9.400 Zuschauern in der noch nicht ganz fertiggestellten Arena Santa Giulia ging ohne Komplikationen ab. Hinter den Kulissen waren immer noch Handwerker im Einsatz. Offiziell werden die Spiele von Mailand und Cortina d’Ampezzo an diesem Freitagabend eröffnet.

Der Bau der hochmodernen Halle – ein Entwurf des britischen Stararchitekten David Chipperfield – hatte sich erheblich verzögert. Vor kurzem gab es außerdem Sorgen wegen eines Loches im Eis. Am Donnerstag hielt jedoch alles. Auch die Technik funktionierte.

Hinter den Kulissen Handwerker noch an der Arbeit

Allerdings war hinter den Kulissen zu sehen, dass vieles noch nicht fertig ist in der Arena, wo auch die Eishockey-Endspiele ausgetragen werden. Es fehlt noch an Farbe, noch ist nicht alles verputzt. Zudem hängen noch Kabel von den Decken. Auch in den Toiletten ist einiges provisorisch gestaltet. Die Halle fasst aktuell mehr als 12.000 Zuschauer. Nach den Spielen soll das Fassungsvermögen auf etwa 16.000 aufgestockt werden.

Zuvor war in derselben Vorrundengruppe für die deutschen Eishockey-Frauen das Olympia-Comeback nach zwölf Jahren Abstinenz daneben gegangen. Das Team von Bundestrainer Jeff MacLeod verlor das erste Vorrundenspiel in einer anderen Halle in Mailand mit 1:4 (1:1, 0:2, 0:1) gegen Schweden. Am Samstag spielen die deutschen Frauen gegen Japan, dann gegen Frankreich (Montag) und Italien (Dienstag).