IOC-Präsidentin Kirsty Coventry lobt den italienischen Gastgeber.

IOC-Präsidentin Kirsty Coventry hat die Olympischen Winterspielen in Italien für beendet erklärt. Es seien «wahrhaft, wahrhaft magische» Spiele gewesen, sagte die Chefin des Internationalen Olympischen Komitees bei der Zeremonie in der historischen Arena von Verona. Die Schwimm-Olympiasiegerin lobte die italienischen Gastgeber: «Ihr habt Winterspiele der neuen Art veranstaltet und einen neuen Standard für die Zukunft gesetzt.»

Coventry richtete ein Versprechen an die Sportlerinnen und Sportler: «Die Olympischen Spiele werden weiterhin ein Ort sein, an dem die Athleten die Welt durch den Sport inspirieren können: frei, sicher und stolz.»

Erstes Olympia als IOC-Präsidentin

Für die 42 Jahre alte Funktionärin aus Simbabwe ging das erste Olympia als IOC-Chefin zu Ende. Besonders im Fokus stand sie in der Kontroverse um den Ausschluss von Wladislaw Heraskewytsch. Der Ukrainer durfte im Disput um seinen Helm mit Bildern von im Krieg gegen Russland getöteten Sportkollegen nicht am Skeleton-Wettbewerb teilnehmen. Coventry hatte in einem langen Gespräch vergeblich versucht, Heraskewytsch noch vom Tragen des Kopfschutzes während seiner Rennen abzuhalten, und zeigte sich anschließend sehr emotional.

Die nächsten Winterspiele werden 2030 in den französischen Alpen stattfinden. 2028 ist Los Angeles Gastgeber der kommenden Sommerspiele.