Sieben Treffer in Serie drehen Flensburgs Vorsprung, 15 Sekunden vor Schluss steht es wieder unentschieden. Dann bekommt Simon Pytlick noch eine letzte Chance – und nutzt sie auf besondere Weise.
Flensburg (dpa) –
Die SG Flensburg-Handewitt bleibt unbesiegt Tabellenführer der Handball-Bundesliga. Simon Pytlick verwandelte mit der letzten Aktion einen Freiwurf zum 34:33 (17:19)-Heimsieg gegen die Füchse Berlin. Vor 6.300 Zuschauern waren der Flensburger Emil Jakobsen mit neun Treffern und der Berliner Mathias Gidsel mit elf Toren die besten Werfer.
Die Gastgeber fanden gegen die offene Abwehr der Gäste schnell Lücken. Vor allem der auf der ungewohnten rechten Rückraumseite eingesetzte Marko Grgic tat sich hervor. So legte die SG ein 15:11 (20. Minute) vor.
Berlin gelingen sieben Treffer in Serie zum 18:15
Dann aber erwachte der Kampfgeist der Füchse. Andreas Palicka kam für Lasse Ludwig ins Tor und zeigte einige Paraden. Das 15:15 (24.) erzielte der Schwede mit einem Wurf über das gesamte Feld in das leere SG-Tor. Insgesamt gelangen Berlin sieben Treffer in Serie zur 18:15-Führung (28.).
Dank ihres Torhüters Simon Möller kam die SG wieder ins Spiel. In der 40. Minute wehrte der Schwede einen Strafwurf von Tim Freihöfer ab. Wenig später brachte Aymeric Minne die Norddeutschen beim 25:23 wieder mit zwei Toren in Führung. Auch für das 28:25 (44.) zeichnete der Franzose verantwortlich.
Füchse-Coach Krickau macht seinem Team Mut
«Jetzt kommt unsere Viertelstunde», machte Füchse-Trainer Nicolej Krickau seinem Team in einer Auszeit Mut. Tatsächlich wurde die Schlussphase spannend. Nils Lichtlein glich 15 Sekunden vor Schluss für die Gäste zum 33:33 aus, aber Pytlick hatte das letzte Wort.
