Juri Knorr geht kerngesund in die Handball-EM.

Juri Knorr fühlt sich seit seinem Sommer-Wechsel nach Aalborg gesundheitlich stabiler als in seiner Bundesliga-Zeit bei den Rhein-Neckar Löwen und befürchtet bei der Handball-EM keine Probleme wie im Vorjahr bei der WM. 

«Ich glaube, dass es mit der Luftqualität zusammenhängt. In der Region Stuttgart und Heidelberg ist die nicht optimal, wird wissenschaftlich immer wieder gesagt. Jetzt spiele und lebe ich wieder im Norden in der Nähe des Meeres», sagte der Spielmacher der DHB-Auswahl vor dem EM-Auftakt gegen Österreich am Donnerstag (20.30 Uhr/ARD/Dyn).

Erkrankung bremste Knorr bei WM aus

Knorr hatte bei der WM 2025 wegen einer Erkrankung zwei Spiele verpasst und sich während des Turniers in Dänemark sogar zur Behandlung bei einem Facharzt nach Flensburg begeben. Im Nachhinein habe er viel über die Ursachen nachgedacht, «weil es nervig war. Ich war ja nicht nur während des Turniers krank, sondern schon davor und auch danach», sagte Knorr. 

Im Anschluss habe er «tausend Blutuntersuchungen gemacht, die Ernährung beobachtet, mit Ärzten gesprochen», berichtete der 25-Jährige. Seit seinem Umzug nach Dänemark im Sommer habe er so gut wie keine gesundheitlichen Probleme mehr.

«Ich hatte zu Beginn meiner Zeit in Aalborg eine Erkältung und seither nichts mehr. Das stimmt mich optimistisch», sagte Knorr und ergänzte: «Ich hoffe, dass ich gesund bleibe im Turnier. Toi, toi, toi, dass nicht wieder etwas passiert.»