Der Aufstieg des FC Bayern zur deutschen Nummer eins im Basketball ist auch ein Verdienst von Manager Marko Pesic. Der hörte voriges Jahr als Geschäftsführer auf. Nun bekommt er ein neues Amt.
München (dpa) –
Der langjährige Basketballprofi und -manager Marko Pesic wird Vizepräsident beim FC Bayern München. Wie der Verein mitteilte, folgt der 49-Jährige auf Walter Mennekes, der das Amt zum 20. November auf eigenen Wunsch niederlegt. Das Präsidium entschied sich für Pesic; die Mitglieder müssen das bei der Jahreshauptversammlung am 21. November bestätigen.
Pesic war jahrelang einer der besten Basketballer Deutschlands und von 1996 bis 2005 Nationalspieler. 2002 holte er mit der DBB-Auswahl WM-Bronze, 2005 wurde er Vize-Europameister. Zur Saison 2011/12 fing er bei den Bayern-Basketballern als Sportdirektor an, ab 2014 war er Geschäftsführer. Für den Aufstieg des Teams zur nationalen Spitze war Pesic einer der Verantwortlichen. 2025 verließ er auf eigenen Wunsch den Posten und wurde FCB-Ehrenmitglied.
Hainer: Bayern führen «Verjüngungskurs der Vereinsführung» fort
Künftig soll Pesic hinter Vereinsboss Herbert Hainer und dem 1. Vizepräsidenten Dieter Mayer als 2. Vizepräsident vor allem für die Sportabteilungen des FC Bayern zuständig sein. Dies sei «für mich eine große Ehre und gleichzeitig eine große Verantwortung», wie er in der Mitteilung zitiert wurde. Mennekes (78) war zehn Jahre lang 2. Vizepräsident beim deutschen Fußball-Rekordmeister.
Hainer sagte, man setze «den Verjüngungskurs der Vereinsführung fort». Pesic kenne den FC Bayern gut. «Er weiß, um was es in diesem Verein geht, und er verkörpert neue Impulse genauso wie bewährte Wege zu den größten Erfolgen. Marko Pesic steht für die nächste Generation, weitere Weichenstellungen für die Zukunft – und gleichzeitig für Kontinuität im Verein.»
