Der FC Bayern führt RB Leipzig vor – Trainer Kompany aber sieht die Gala nicht wie gewohnt aktiv an der Seitenlinie. Warum er die Partie weitgehend im Sitzen verfolgt.
München (dpa) –
Ein angeschlagener Trainer Vincent Kompany hat das Topspiel seines FC Bayern gegen RB Leipzig in ungewöhnlicher Beobachterposition erlebt. Statt in seiner Coaching Zone wie gewohnt gestenreich und energisch zu agieren, verfolgte der Belgier die Partie weitgehend auf der Bank sitzend.
Sportdirektor Christoph Freund sagte in der Halbzeitpause bei Sky: «Er ist nicht ganz fit, darum sitzt er auch viel und darum haben wir auch besprochen, dass unsere Co-Trainer so ein bisschen mehr stehen heute. Also, er ist ein bisschen kränklich, auch ein bisschen angeschlagen.» Der Coach habe aber «eine ganz normale Besprechung gemacht», ergänzte Freund. «Alles gut soweit.»
Probleme beim Treppensteigen
Statt Kompany gab sein Assistent Aaron Danks an der Seitenlinie Anweisungen an die Fußballer des Rekordmeisters. Auf TV-Bildern war davor zu sehen gewesen, wie Kompany gestützt werden musste, als er zum Anpfiff die Treppen zum Spielfeld hoch lief.
In der Halbzeitpause verzichtete der Trainer dann auf die Treppen und verließ den Innenraum über einen Ausgang in der Stadionecke. Begleitet von Teamarzt Roland Schmidt und Kumpel Rodyse Munienge kam er über diesen Weg dann auch wieder zurück.
