Besonderer Gruß: Johann André Forfang denkt an seinen verstorbenen Vater.

Johann André Forfang trauert. «Es war eine ganz besondere Vorbereitung. Ich habe eigentlich den ganzen Tag nur geweint», sagte der norwegische Skispringer. Vor seinem Olympia-Wettkampf in Predazzo hörte er eine Playlist, die er zusammen mit seinem kürzlich verstorbenen Vater hatte. «Ich habe noch nicht so viele Wettkämpfe bestritten, ohne dass er da war. Es ist sehr schwer und speziell», sagte Forfang der norwegischen Boulevardzeitung «Dagbladet».

Beim Olympiasieg von Philipp Raimund belegte er den neunten Platz. Das Ergebnis tritt angesichts seines Schicksalsschlags völlig in den Hintergrund. Mit extra beschriftetem Handschuh gedachte der 30-Jährige im Auslauf seinem Vater, der im Alter von 68 Jahren einer Krebserkrankung erlag.

Die Beerdigung soll erst nach den Winterspielen stattfinden. «Ich bin erleichtert, dass ich mich nicht zwischen den Olympischen Spielen und der Beerdigung entscheiden musste», sagte Forfang dem norwegischen Sender NRK.