Mit einer Tor-Demonstration ist der FC Barcelona ins Finale des spanischen Supercups eingezogen. Der Titelverteidiger und Rekordgewinner bezwang im Halbfinale Athletic Bilbao mit 5:0 (4:0). Der Endspiel-Gegner wird an diesem Donnerstag im Stadtduell zwischen Atlético und Real Madrid ermittelt.
Selbst ohne Torjäger Robert Lewandowski und Spaniens Super-Teenager Lamine Yamal in der Startformation demontierte die Mannschaft von Trainer Hansi Flick das Team aus Bilbao bereits in der ersten Hälfte.
Flick ballt die Fäuste und lacht
Ferran Torres (22. Minute), Fermin (30.), Roony Bardghji (34.) und Raphina (38.) sorgten in weniger als 20 Minuten im saudi-arabischen Dschidda, wo auch in diesem Jahr der Wettbewerb ausgetragen wird, für die Vorentscheidung zugunsten der Katalanen. Beim dritten Treffer ballte Flick an der Seitenlinie die Fäuste, lachte und klatschte. Nach dem Seitenwechsel sorgte Raphina (52.) für den Endstand.
Nicht mehr mit in Dschidda war Barcelonas deutscher Nationalkeeper. Marc-André ter Stegen hatte einen Tag vor der Partie verletzt abreisen müssen. Sportdirektor Deco gab aber beim Sender Movistar Entwarnung. Es gehe ter Stegen gut, es sei nichts Ernstes.
Der Nationaltorwart war gerade erst nach einer langen Verletzungspause zurückgekehrt und hatte im spanischen Pokal (Copa del Rey) sein Comeback gegeben. Ter Stegen benötigt Spielpraxis, um bei der WM im deutschen Tor zu stehen. Im Gespräch ist ein Winterwechsel, zuletzt auch ein Leihgeschäft zum Liga-Rivalen FC Girona im Umland von Barcelona.

