Dramatische Szenen kurz vor dem geplanten Beginn eines Eishockeyspiels in Dresden. Tausende Zuschauer flüchten aus der Halle ins Freie. Die Feuerwehr rückt an. Dann jubelt die Menge – Fehlalarm.
Dresden (dpa) –
Panik und Stress vor dem Anpfiff beim Eishockey-Zweitligaspiel in Dresden. Als eine Sirene aufheulte, wurde die Feuerwehr gerufen. «Wir haben eine technische Störung. Bitte verlassen Sie das Gebäude zügig, aber ohne Hast, auf den gekennzeichneten Fluchtwegen und begeben Sie sich ins Freie», lautete die vom Signalton eingeläutete Durchsage in der Joynext-Arena.
Die rund 3.000 Zuschauer verließen die Spielstätte in Dresden. Dann stellte sich um 19.41 Uhr heraus, dass es nur ein Fehlalarm war. Jubel brach unter den Fans aus. So war statt des ursprünglich geplanten Starts um 19.30 Uhr der DEL2-Partie zwischen den Dresdner Eislöwen und den Blue Devils Weiden erst um 20.00 Uhr Spielbeginn. Die Elbestädter gewannen das Spiel gegen den Vorletzten der Tabelle mit 5:1 (2:0, 2:0, 1:1).
