Die deutschen Eishockey-Frauen verloren den letzten Olympia-Test gegen Japan. (Archivbild)

Die deutschen Eishockey-Frauen haben die Olympia-Generalprobe verloren. Gegen Japan unterlag das Team von Bundestrainer Jeff MacLeod noch ohne die Spielerinnen aus der nordamerikanischen Profiliga PWHL mit 2:3 (1:1, 0:1, 1:0) nach Verlängerung. Vor 2.308 Zuschauern im bayerischen Peiting trafen Jule Schiefer von den Memmingen Indians (12. Minute) und Celina Haider (56.) vom ERC Ingolstadt.

Die Japanerinnen sind am 7. Februar (12.10 Uhr) in Mailand auch zweiter deutscher Vorrundengegner. Am kommenden Donnerstag startet Deutschland gegen Schweden (12.10 Uhr/ZDF und Eurosport) bereits einen Tag vor der Eröffnungsfeier in das Olympia-Turnier. Am Samstag reisen beide Teams nach Mailand und beziehen ihr Quartier im Olympischen Dorf.

Seit Montag hatte MacLeod sein Team in Füssen auf Olympia vorbereitet. Das PWHL-Trio Sandra Abstreiter, Laura Kluge und Katarina Jobst-Smith war erst am Freitag aus Nordamerika angereist. Die vier College-Spielerinnen Nina Christof, Svenja Voigt sowie Lilli und Luisa Welcke spielten indes gegen Japan schon mit. Die deutschen Frauen sind erstmals seit 2014 in Sotschi wieder bei Winterspielen dabei.