Der erste EM-Titel seit 2016 würde sich für Deutschlands Handballer auch finanziell mächtig lohnen. Die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason erhält bei einer Goldmedaille insgesamt 575.000 Euro, wie der Deutsche Handballbund (DHB) mitteilte. «Ab 20 eingesetzten Spielern erhöht sich diese Summe auf maximal 600.000 Euro», hieß es. Die Prämienregelung verhandelte DHB-Sportvorstand Ingo Meckes mit Kapitän Johannes Golla und den Führungsspielern Julian Köster und Andreas Wolff.
Schwere EM-Auslosung für DHB-Team
Das Halbfinale zu erreichen, dürfte so schwer werden wie seit Jahren nicht mehr. Gislason hatte mit Blick auf die Auslosung vom schwersten Turnier seiner Trainerkarriere gesprochen. Schon die Vorrundengegner haben es mit Österreich an diesem Donnerstag, Serbien (17. Januar) und Spanien (19. Januar) in sich. In der Hauptrunde dürfte es dann unter anderem gegen Olympiasieger Dänemark und Titelverteidiger Frankreich gehen.
«Der bloße Gewinn der Gruppe A ist 50.000 Euro wert, 6:0 Punkte bringen neben einer optimalen sportlichen Ausgangsposition 75.000 Euro ein», teilte der DHB weiter mit. Der Einzug ins Finale bringt 430.000 Euro ein. Bronze ist 300.000 Euro wert. Der Einzug ins Halbfinale wird mit maximal 190.000 Euro verbucht. Die Prämie für Platz 5 beträgt 100.000 Euro.
Was hätten die Frauen bei einem WM-Titel im Dezember kassiert?
Im Vorjahr hatten sich die DHB-Männer nach dem enttäuschenden WM-Viertelfinalaus gegen Portugal mit insgesamt 50.000 Euro zufriedengeben müssen. Ein Titel hätten ihnen maximal 500.000 Euro eingebracht. Die Frauen hatten für ihre Silbermedaille bei der WM im Dezember 300.000 Euro erhalten. Bei Gold wären es 425.000 Euro gewesen.

