Das deutsche Team für die Paralympics in Mailand und Cortina d’Ampezzo wächst auf 40 Athletinnen und Athleten sowie acht Guides. Wie der Deutsche Behindertensportverband (DBS) mitteilte, werden Para Ski alpin-Fahrerin Maya Fügenschuh und Para Ski nordisch-Athlet Steffen Lehmker als Nachrücker das Aufgebot ergänzen. Nur 1994 in Lillehammer war die deutsche Paralympics-Mannschaft mit 43 Aktiven größer.
Die 17-jährige Fügenschuh ist zugleich die jüngste Athletin im deutschen Team und wird Anfang März ihre Paralympics-Premiere erleben. «Ich freue mich riesig, dass ich an den Paralympics teilnehmen darf. Angekommen ist das bei mir noch nicht so ganz», sagte die gebürtige Allgäuerin vom SV Hindelang. Als ihre Begleitläuferin wird Johanna Holzmann fungieren. Die 30-Jährige hatte vor vier Jahren in Peking am Olympia-Wettbewerb im Skicross teilgenommen.
Nachrückter Lehmker hat schon eine Medaille
Lehmker bringt bereits Paralympics-Erfahrung mit. 2018 hatte der 37 Jahre alte Niedersachse bei den Spielen in Pyeongchang mit der Skilanglauf-Staffel eine Bronzemedaille gewonnen. «Insgeheim gehofft habe ich natürlich schon noch, aber es ist verrückt, dass es nun doch noch klappt. Die Vorfreude ist entsprechend groß», sagte der Berufsschullehrer.
Bei den Winter-Paralympics vom 6. bis 15. März sind deutsche Sportler zum ersten Mal in fünf Sportarten dabei. Lediglich das Rollstuhl-Curling findet ohne deutsche Beteiligung statt. Insgesamt werden 79 Entscheidungen in sechs Sportarten fallen. Ziel des deutschen Verbandes ist es, unter die besten sechs Nationen zu kommen.

