Berlins Ruben Schott freut sich über einen Punkt.

Die BR Volley haben unter ihrem neuen Coach Alexandre Leal auch das Topspiel bei Tabellenführer SVG Lüneburg gewonnen. Der Meister setzte sich in einer umkämpften Partie bei den Niedersachsen mit 3:1 (26:28, 25:22, 25:21, 25:23) durch und zog damit nach Punkten mit den Gastgebern gleich. Allerdings weist die SVG nach 19 Partien einen Sieg mehr auf als die Hauptstädter und bleibt daher Spitzenreiter. 

Die Berliner, die ihr Champions-League-Spiel unter der Woche ebenso klar verloren hatten wie der Gastgeber, lagen im ersten Durchgang die meiste Zeit knapp vorn, konnten Lüneburg aber nicht abschütteln. In der Schlussphase vergab der Titelverteidiger, bei dem Nehemiah Mote und Kyle Dagostino wieder im Kader standen, zudem insgesamt drei Satzbälle.

Im zweiten Durchgang erlebten die Fans ein Auf und Ab ihrer Mannschaften. Beide Teams gaben zwischenzeitliche klare Führungen aus der Hand, am Ende aber setzte sich Berlin durch und feierte den Satzausgleich.

Nachdem Berlin im dritten Satz spielbestimmend gewesen war, schien die Partie aus Sicht des Titelverteidigers im vierten Durchgang nach einer 18:11-Führung vorentschieden. Doch Lüneburg kämpfte sich zurück und lag plötzlich mit 23:22 vorn. Mit drei Punkten in Serie aber machten die Volleys den Sieg perfekt.