Gesundheitliche Probleme treffen die deutschen Langläuferinnen bei der Tour de Ski hart. Auch bei der vorletzten Etappe des Events musste in Pia Fink wieder eine Athletin aus dem Team von Bundestrainer Peter Schlickenrieder vorzeitig aufgeben. Fink qualifizierte sich im klassischen Sprint auf der Olympia-Strecke in Val di Fiemme noch für das Viertelfinale. Dort trat die 30-Jährige aus Vorsicht nicht mehr an.
Rydzek mit trockenem Hals raus
Weil in Coletta Rydzek auch die stärkste deutsche Sprinterin fehlte, hatte das Team mit dem Kampf um die vorderen Plätze nichts zu tun. Sofie Krehl schied als Beste im Viertelfinale aus. Rydzek hatte die Tour de Ski vorzeitig wegen eines trockenen Halses verlassen. Die Oberstdorferin hatte zum Start in Toblach im Freistilsprint den zweiten Rang belegt. Es war der erste und bisher einzige Podestplatz des deutschen Teams in diesem Winter.
Auf den zweiten Top-Drei-Rang hatte Jan Stölben in Val di Fiemme die Chance. Der 24-Jährige qualifizierte sich für das Finale. Dort reichte es beim Sieg des Norwegers Johannes Hoesflot Klaebo allerdings dann nur zu Rang sechs. Klaebo führt auch die Gesamtwertung der Tour de Ski an.
Schon vor der Reise nach Val di Fiemme hatten Katharina Hennig Dotzler sowie Verena Veit die Tour de Ski wegen gesundheitlicher Probleme aufgegeben. Laura Gimmler trat aus Fitnessgründen gar nicht erst an. Zudem schieden Anian Sossau-Daubermann und Theresa Fürstenberg während des laufenden Events aus. Ihr Ausstieg war geplant.

