Das deutsche Skisprung-Team um Einzel-Olympiasieger Philipp Raimund (r) freut sich auf einen Tag Pause.

Nach dem Gold-Trubel kommt für Skispringer Philipp Raimund der Ruhetag gerade richtig. «Der wird mit guttun», sagte der 25 Jahre alte Einzel-Olympiasieger von der Normalschanze. Gemeinsam mit Felix Hoffmann wird er heute im deutschen Quartier in die Sauna gehen, Teile des Teams planen nach der verpassten Medaille im Mixed-Wettbewerb nach Cortina d’Ampezzo zu reisen.

Für Raimund ist das zu anstrengend. Nach seiner geplanten Party am Dienstagabend wird er sich die Tour sparen und freut sich darauf, mit seinem Kumpel zu schwitzen. «Ich habe mega Bock drauf. Mein ganzer Körper tut noch weh», erklärte er. «Viele Pausen haben wir nicht. Wir müssen jede Sekunde, jede Minute nutzen, in der man sich erholen kann», betonte Raimund.

Vorbereitung auf die Großschanze

Denn die Skispringer haben etwas vor. Am Donnerstag beginnt die Vorbereitung auf der Großschanze, zwei Tage später springen Raimund und Co. um die Medaillen. «Ich habe die Medaille im Sack, da kann ich entspannter an die Sache rangehen», sagte Raimund.

Am Sonntag hoffen dann die Skispringerinnen auf Edelmetall. Aber auch sie wollen erst mal durchpusten. «Ich werde den Kopf abschalten, um dann wieder neu anzufangen», erklärte Selina Freitag. Die 24-Jährige war auf der Normalschanze als Siebte beste deutsche Springerin und sehr enttäuscht nach Rang vier im Team-Wettbewerb.