Der norwegische Eisschnellläufer Sander Eitrem gewann bei Olympia Gold über die 5.000 Meter.

Der norwegische Eisschnellläufer und Weltrekordhalter Sander Eitrem hat die Goldmedaille über 5.000 Meter bei den Olympischen Spielen in Italien gewonnen. Der 23-Jährige kam nach 6:03,95 Minuten ins Ziel und knackte den olympischen Rekord des Schweden Nils van der Poel von den vergangenen Winterspielen in Peking um fast fünf Sekunden.

Beim überragenden Olympia-Debüt von Eitrem landete der Tscheche Metodej Jilek in 6:06,48 Minuten auf dem zweiten Platz. Der 19-Jährige ist damit der erste Mann seines Landes, der eine olympische Medaille im Eisschnelllaufen holte. 

Auf Platz drei landete überraschend der Italiener Riccardo Lorello (6:09,22 Minuten). Einen Tag nach dem sensationellen Gold-Coup seiner Landsfrau Francesca Lollobrigida über die 3.000 Meter der Frauen sorgte er für die nächste Medaille des Gastgebers auf dem Eis im Milano Speed Skating Stadium.

Groß «sehr zufrieden» mit Platz zehn

Bester Deutscher wurde Gabriel Groß, der vor den Augen seines Vaters – der Biathlon-Ikone Ricco Groß – den zehnten Platz belegte. Der 21-Jährige lief eine Zeit von 6:14,40 Minuten. «Ich bin sehr zufrieden. Überhaupt hier sein zu dürfen und Olympia zu erleben, ist schon ein wahnsinniges Privileg», sagte Groß.

Felix Maly belegte in 6:21,42 Minuten Platz 16, Fridtjof Petzold landete mit einer enttäuschenden Zeit von 6:27,56 Minuten auf Rang 19.