Die Spanier Alejandro Grimaldo und Lucas Vázquez. (Archivbild)

Weiterkommen oder drohendes Aus: Für Bayer Leverkusen geht es in der Champions League um ein zentrales Saisonziel. Im entscheidenden Duell mit dem FC Villarreal steht an diesem Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN) der Einzug in die Playoffs auf dem Spiel. Und erneut rückt der spanische Einfluss innerhalb der Mannschaft in den Mittelpunkt, der den Erfolg der Werkself nicht nur in dieser Spielzeit maßgeblich prägt.

«Für uns ist es ein sehr wichtiges Spiel, das wir gewinnen wollen. Es ist eine starke Mannschaft. Natürlich werden sie herkommen, um uns Schwierigkeiten zu bereiten», sagte Lucas Vázquez. Der Spanier sorgte zuletzt mit seinem Premierentreffer gegen Werder Bremen für den ersten Sieg im Jahr 2026 und reihte sich nicht nur damit in die Riege spanischer Akteure ein, die zu den tragenden Säulen der Werkself geworden sind. 

Alles oder nichts in der Champions League

Mit einem Sieg wäre Bayer 04 sicher in den Playoffs. Bei einem Unentschieden oder einer Niederlage müsste die Mannschaft auf die Ergebnisse der 17 parallel laufenden Spiele schauen – theoretisch besteht bis Platz 32 noch eine Chance auf die nächste Runde. Derzeit ist Leverkusen mit neun Punkten 20. und hat nur einen Zähler Vorsprung auf Platz 25. Im vergangenen Jahr hatte Brügge auf dem 24. Platz, der als Letztes noch zur Playoff-Teilnahme berechtigt, elf Zähler.

«Ich glaube, mit zehn Punkten haben wir eine gute Möglichkeit, den nächsten Schritt zu machen. Natürlich haben wir die Informationen auf der Bank. Die letzten 10 bis 15 Minuten können dadurch vielleicht das Spiel beeinflussen. Aber wir spielen um einen Sieg. Das ist unsere Mentalität in dem Spiel», sagte Trainer Kasper Hjulmand mit Blick auf die Ausgangssituation. «Unser Ziel für die Saison ist, die nächste Phase in der Champions League zu erreichen.» 

Erfahrung als Trumpf? Vázquez kennt den Gegner

Neben der starken spanischen Achse kann die Werkself vor der Partie auch auf die Erfahrung von Vázquez bauen, der den Gegner bestens kennt. Mit Real Madrid traf der 34-Jährigen in La Liga bereits 18 Mal auf Villarreal und bringt wertvolle Einblicke in die Spielweise des spanischen Clubs mit. «Villarreal ist eine Topmannschaft. Sie spielt in Spanien eine tolle Saison, ist aber in der Champions League nicht so erfolgreich wie erhofft», so Vázquez. 

In der Königsklasse blieb Villarreal hinter den eigenen Erwartungen zurück und ist bereits ausgeschieden. Doch in der Liga zeigt das Team von Trainer Marcelino García Toral auf Platz vier Konstanz, unterlag am vergangenen Wochenende aber 0:2 gegen Vázquez’ Ex-Verein Real Madrid. Trotzdem könnte es für Bayer 04 ein unangenehmer Gegner werden. 

Leverkusens Schlüsselspieler aus Spanien

Dagegen wollen sich auch Vázquez’ Landsmänner Aleix García und Alejandro Grimaldo stemmen und ihren Anteil am Erfolg der Werkself weiter vergrößern. Waren sie in der vergangenen Saison unter Trainer Xabi Alonso noch eher Mitläufer, zählen sie nun zu den Leistungsträgern. Grimaldo, 30 Jahre alt und mit 14 Treffern Top-Torjäger der Werkself, trifft regelmäßig in entscheidenden Momenten, während García das Mittelfeld dirigiert.