Julian Schmid hat Grund zur Freude. (Archivbild)

Julian Schmid hat den deutschen nordischen Kombinierern beim von Wind-Abbrüchen geprägten Weltcup in Estland den zweiten Sieg dieses Winters beschert. Der 26-Jährige setzte sich im Massenstart in Otepää vor dem Gesamtweltcup-Führenden Johannes Lamparter aus Österreich und dem Norweger Einar Luraas Oftebro durch. Für den Oberstdorfer Schmid war es der erste Sieg dieser Saison. Kurz vor Weihnachten hatte Olympiasieger Vinzenz Geiger für das deutsche Team gewonnen.

Beim Massenstart absolvieren die Sportler zuerst ein Langlaufrennen. Schmid belegte dort Rang vier. Die Zeitabstände werden in Punkte umgerechnet. Die Entscheidung soll dann eigentlich im anschließenden Skispringen fallen. Weil der Wind jedoch keinen regulären Wettkampf zuließ, wurde der Probedurchgang des Vortages zur Berechnung des Endergebnisses herangezogen.

Armbruster zeigt sich weiter stark

So war es kurz zuvor auch schon bei den Frauen. Nathalie Armbruster belegte dort den dritten Platz. Die 20-Jährige musste sich nur der norwegischen Siegerin Ida Marie Hagen und der zweitplatzierten Minja Korhonen aus Finnland geschlagen geben. «Ich bin natürlich sehr glücklich. Ich bin besonders glücklich, weil es ein Massenstart war. Das ist nicht mein bevorzugtes Format», sagte Armbruster.

Für die Schwarzwälderin war es im fünften Weltcuprennen der Saison der vierte Podestplatz. Im Langlauf belegte Armbruster Rang zwei hinter Hagen.