Bei internationalen Reitturnieren sind im vergangenen Jahr deutlich mehr Pferde gestorben als im Jahr davor. Das geht aus der Statistik des Weltverbandes FEI hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.
23 Pferde sind nach Angaben des Verbandes im abgelaufenen Jahr bei internationalen Turnieren in den drei olympischen Disziplinen Dressur, Springen und Vielseitigkeit gestorben. 2024 waren es insgesamt 15.
Dunkelziffer: Todesfälle bei nationalen Turnieren
Jeweils elf Pferde starben bei Vielseitigkeitsveranstaltungen und bei Springturnieren. In der Dressur gab es nur einen Fall. Im Gegensatz zu 2024 gab es keinen tödlichen Unfall mit einem Menschen. Nicht bekannt ist die Zahl der Todesfälle bei nationalen Turnieren.
Der Anteil tödlicher Unfälle bei Vielseitigkeitspferden war nach FEI-Angaben in den vergangenen Jahren dank verbesserter Sicherheitsmaßnahmen gesunken. Im abgelaufenen Jahr gab es allerdings eine deutliche Steigerung von zwei auf elf Fälle.

