Gepäckprobleme und Verletzungen bei der Nordischen Ski-WM
Die deutschen Langläufer lassen sich bei der WM in Norwegen nicht von den Problemen mit dem fehlenden Gepäck die Stimmung vermiesen. Teamchef Peter Schlickenrieder äußerte sich in Trondheim optimistisch und bemerkte: „Früher war das ja so: Das war ein Mordsdrama, wenn da irgendwas passiert ist. Das passiert mittlerweile mit einem Schulterzucken. Da wird kurz von Zimmer zu Zimmer gegangen, dann hat man in einer halben Stunde das Zeug zusammen.“ Trotz der Herausforderungen konnten die Athleten weiterhin trainieren.
Die größere Sorge des deutschen Teams ist jedoch die Gesundheit der Athleten. Sprint-Spezialistin Laura Gimmler wird beim Auftakt der Weltmeisterschaft an diesem Donnerstag ausfallen. Teamchef Schlickenrieder hat Helen Hoffmann als Ersatz für Gimmler nominierte, die neben Victoria Carl, Coletta Rydzek und Sofie Krehl antreten wird. Obwohl Gimmler nicht zu den Favoritinnen zählte, hatte sie dennoch Außenseiterchancen auf eine Medaille.
Um die Ansteckungsgefahr zu minimieren, hat das Team beschlossen, besondere Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. „Wieder Maske aufsetzen, wieder Hygiene machen, wieder Bubble bilden“, sagte Schlickenrieder. Obwohl niemand wirklich Lust dazu habe, sei es notwendig, um die Sicherheit der Athleten zu gewährleisten.
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