3. März 2025

Sport Express

Express-Sport direkt aus der Arena

Heidenheimer Talfahrt setzt sich fort nach Niederlage gegen Mönchengladbach

Heidenheimer Talfahrt setzt sich fort nach Niederlage gegen Mönchengladbach

Der 1. FC Heidenheim bleibt nach einer 0:3-Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach chancenlos im Abstiegskampf der Bundesliga. Torhüter Kevin Müller äußert sich zur kritischen Situation.

Der sportliche Rückschritt des 1. FC Heidenheim in der Fußball-Bundesliga scheint kein Ende zu nehmen. Nach einer 0:3-Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach äußerte Torhüter Kevin Müller, die Mannschaft sei „erschreckend chancenlos“ gewesen. Seit dem 2:0-Sieg gegen den 1. FC Union Berlin am 11. Januar wartet das Team von Trainer Frank Schmidt auf einen weiteren Erfolg. Der einzige weitere Sieg im Kalenderjahr war im Hinspiel der Conference League gegen den FC Kopenhagen, doch im Rückspiel schied der Club aus.

Müller betonte: „Das ist für uns alle eine schwierige Situation. Klar, wir versuchen, viel zu machen, man ist durchgehend damit beschäftigt. Aber es ist alles gesagt, was zu sagen ist, jeder ist sich der Situation bewusst.“

Gegen Gladbach wurden die Pläne des FCH-Coaches Frank Schmidt durch zwei schnelle Gegentore in den ersten 20 Minuten durchkreuzt. In der Folge reagierte Schmidt mit einem frühen Spielerwechsel. „Am Ende war es auch eine Frage der Qualität“, erklärte der Trainer, der während des Spiels auch den verletzungsbedingten Ausfall von Budu Siwsiwadse hinnehmen musste, der sich am Oberschenkel verletzte. „Aber wir müssen definitiv positiv bleiben und wir Trainer versuchen immer alles.“

Für die Heidenheimer stehen nun zwei entscheidende Spiele an: Zunächst geht es gegen die TSG 1899 Hoffenheim und anschließend empfängt man Holstein Kiel, zwei direkte Konkurrenten im Abstiegskampf. Positiv aus Sicht des FCH ist, dass der VfL Bochum nicht weiter davon ziehen konnte. Müller sagte: „Wir brauchen nicht auf andere Mannschaften zu gucken. Wir müssen erst mal selbst in Gang kommen. Wir dürfen nicht irgendwas rumrechnen, gegen wen wir noch spielen. Wir müssen halt die Spiele, die wir haben, die müssen wir möglichst erfolgreich gestalten.“