Nach vielen Schmerzen blickt der Golfer Martin Kaymer optimistisch auf die Saison 2027. Doch gelingen ihm und der LIV-Tour ein Neuanfang?
Berlin (dpa) –
Golfprofi Martin Kaymer ist in der Schweiz erfolgreich an seiner schmerzenden Schulter operiert worden und hofft nun auf einen erfolgreichen Neuanfang im nächsten Jahr. «Ich bin erleichtert und dankbar, dass der Eingriff gut verlief», schrieb der 41 Jahre alte ehemalige Weltranglistenerste in seinem Instagram-Kanal. «Es war kein einfacher Weg, aber jetzt kann ich mich endlich auf die Genesung konzentrieren und stärker zurückkommen.» Kaymer freut sich auf die Saison 2027 und hofft, wieder schmerzfrei spielen zu können.
Der zweimalige Major-Sieger hatte in der Vergangenheit immer wieder mit Verletzungen und Rückschlägen zu tun. Im Juni hatte der Golfprofi aus Mettmann in einem Sky-Interview berichtet, dass er zahlreiche Turniere nur unter dem Einfluss von Schmerzmitteln spielen konnte. «Ich habe teilweise vier, fünf Turniere gespielt, ohne jegliches Training, sondern nur die Turnierrunden. Ich habe mich dann mit Schmerzmitteln zugeballert, um die Turniere zu spielen», sagte Kaymer damals.
Gelingt der LIV-Tour ein Neuanfang?
Kaymer spielt seit 2022 auf der LIV-Tour. Anfang September hat die Golfserie nach dem Rückzug des milliardenschweren Geldgebers aus Saudi-Arabien einen Insolvenzantrag gestellt. Durch den Antrag soll es einen Neuanfang für das Projekt geben – ob dieser aber gelingt, ist noch unklar. Der saudi-arabische Investmentfonds PIF hatte die Finanzierung der Golf-Liga nach der abgelaufenen Saison eingestellt. Neben Kaymer spielen Topstars wie Jon Rahm, Bryson DeChambeau oder Phil Mickelson auf der LIV-Tour.
