Pep Guardiola hat mit Manchester City einen neuen Tiefpunkt noch mal abgewendet und eine riesige Pokal-Blamage verhindert. Der Starcoach rettete sich mit dem Vorjahresfinalisten des FA-Cups beim Drittligisten Leyton Orient in die nächste Runde. Die Cityzens gewannen nach einem langen 0:1-Rückstand beim Londoner Club mit gerade einmal 2:1 (0:1). «Ich bin froh, dass wir weitergekommen sind», sagte Guardiola
Der Gegentreffer nach einer guten Viertelstunde ließ aber vor dem Playoff-Hinspielkracher in der Champions League am kommenden Dienstag zwischen Manchester und Real Madrid schon wieder schlimmstes befürchten bei Guardiolas Team, das in dieser Saison einfach nicht zu seiner Form findet. Nach einem Schuss fast von der Mittellinie durch Jamie Donley prallte der Ball von der Latte gegen City-Keeper Stephan Ortega.
Der deutsche Keeper hatte im Rückwärtslaufen versucht, den Ball zu parieren, was ihm aber nicht gelang. Stattdessen prallte das Spielgerät von der Latte an seinen Rücken – und von dort ins Tor. «Es ist unglaublich – so etwas sieht man nicht oft, und es gegen City zu machen, ist unglaublich», sagte Leyton-Kapitän Dan Happe der BBC in der Pause.
De Bruyne trifft nach Einwechslung
Auch City-Neuzugang Omar Marmoush von Eintracht Frankfurt konnte die Gäste-Nerven nicht beruhigen. Das gelang zumindest ein bisschen dem 20 Jahre alten Innenverteidiger Abdukodir Khusanov (56.). Er war wie der Ex-Frankfurter Marmoush erst im Winter zum englischen Meister gewechselt, er kam von RC Lens aus Frankreich.
Der eingewechselte Kevin De Bruyne (79.) erzielte schließlich den Siegtreffer. «Sie mussten zumindest die großen Jungs bringen, um uns zu schlagen», sagte Leyton-Coach Richie Wellens. Es sein ein typisches FA-Cup-Match gewesen, meinte Kollege Guardiola: «Deshalb ist dieser Wettbewerb auch so unglaublich.»
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