Der SC Magdeburg hat sich trotz einer 27:31 (14:15)-Niederlage gegen den norwegischen Klub Kolstad Håndball für das Achtelfinale der Champions League qualifiziert. Der deutsche Handball-Meister belegt in Gruppe B den sechsten Platz, was ihm den Einzug in die K.-o.-Phase sichert, unabhängig von der Niederlage. Matthias Musche war der beste Werfer des SCM mit acht Toren.
Spielverlauf und Herausforderungen
Magdeburg konnte auf Michael Damgaard zurückgreifen, musste jedoch auf den Linksaußen Lukas Mertens verzichten und trat mit nur zwölf Feldspielern an. Der Double-Gewinner des Vorjahres begann gut, ließ jedoch zahlreiche Chancen ungenutzt und geriet in Rückstand.
Bis zur Halbzeit lieferten sich beide Mannschaften ein spannendes Duell. Der eingewechselte Torhüter Sergey Hernandez konnte mit zwei wichtigen Paraden in doppelter Unterzahl dazu beitragen, dass der SCM im Spiel blieb. Nach dem Seitenwechsel bauten die Gastgeber jedoch ihren Vorsprung auf drei Tore aus.
Offensivschwächen und fehlende Durchbrüche
Magdeburg konnte den Rückstand auch in Überzahl nicht verkleinern. Vor allem fehlten die Durchbrüche an den Kreis, wodurch die Paraden von Hernandez wenig Wert hatten. In der Schlussphase ging Magdeburg mit einem siebten Feldspieler ins Risiko, konnte jedoch keine Wende im Spiel herbeiführen.
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