28. Februar 2025

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Thomas Müller bleibt bei Vertragsgesprächen vage: „Mal schauen“

Thomas Müller bleibt bei Vertragsgesprächen vage: „Mal schauen“

Thomas Müller äußert sich im Interview über seine Zukunft bei Bayern München und die laufenden Vertragsgespräche. Trainer Kompany und Sportvorstand Eberl kommentieren seine Situation.

Der langjährige Spieler des FC Bayern München, Thomas Müller, 35, hält sich bei der Frage nach seiner sportlichen Zukunft zurück. Auf die Frage, ob er seinen im kommenden Sommer auslaufenden Vertrag verlängern werde, antwortete er im Interview mit dem „Spiegel“: „Wir sind in Gesprächen. Mal schauen.“

Der Offensivspieler kommt aktuell meist als Einwechselspieler zum Einsatz und überlegt, was für ihn am besten ist. „Ob’s passt“, sagte er auf eine entsprechende Anfrage. „Wir sprechen über die sportliche Perspektive und das Finanzpaket.“

„Ich schließe nichts aus“

Müller hat grundsätzlich den Wunsch, weiterhin Fußball zu spielen. „Auf jeden Fall fühlt es sich so an“, betonte er. Gleichzeitig gab er jedoch zu bedenken: „Ich schließe nichts aus. Es könnte auch sein, dass es im Sommer vorbei ist. Aber ich habe weiterhin sehr viel Spaß am Fußball.“

Seine Zukunft war auch Thema vor dem Bundesliga-Spiel des FC Bayern gegen den VfB Stuttgart am Freitag. Trainer Vincent Kompany erklärte, dass die öffentlichen Diskussionen „nicht zu unserem Entscheidungsprozess gehören“. Ein direktes Gespräch mit Müller habe es bisher nicht gegeben, weshalb es wenig zu sagen gebe über die nächste Saison.

Eberl: Thomas ist Bayern München

Sportvorstand Max Eberl äußerte in einer Pressekonferenz, dass man gemeinsam mit Müller eine Entscheidung treffen werde. „Dass Thomas Bayern München ist, das ist so. Er ist ein Unikat auf allen Ebenen“, sagte Eberl. Er hob hervor, dass Müller trotz seines Alters, seiner Verdienste und Erfolge, weiterhin erfolgreich Fußball spielen möchte.

Hoeneß denkt an Müllers Karriere danach

Uli Hoeneß, Ehrenpräsident des FC Bayern, sprach zuletzt davon, dass in den kommenden Wochen Gespräche mit Müller stattfinden werden. Es müsse das Beste für beide Seiten gefunden werden. Hoeneß betonte, dass es „einer großen Karriere nicht würdig“ sei, wenn ein Spieler wie Müller dauerhaft nur als Ersatzspieler fungiert.

Er würde sich freuen, wenn eine Identifikationsfigur wie Müller dem Verein nach seiner aktiven Karriere erhalten bliebe. „Ich würde es begrüßen. Thomas ist für mich geeignet, bei Bayern jeden Job mit einer gewissen Anlaufzeit zu machen“, sagte Hoeneß.