26. Februar 2025

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Wück klärt Verwirrung um Torhüterinnen-Kader für die EM

Wück klärt Verwirrung um Torhüterinnen-Kader für die EM

Bundestrainer Christian Wück hat Missverständnisse bezüglich der Anzahl der Torhüterinnen im EM-Kader aufgeklärt und erklärt, dass es einen Fünfkampf um die Plätze gibt.

Bundestrainer Christian Wück hat seine vorherigen Aussagen über den Wettbewerb um die EM-Kaderplätze unter den Torhüterinnen korrigiert. Nach dem 4:1-Sieg seiner Mannschaft im Nations-League-Heimspiel gegen Österreich erklärte Wück, dass es sich nicht um einen Vierkampf, sondern um einen Fünfkampf handelt.

Wück äußerte sich mit einem Schmunzeln: «Ich war in Mathe noch nie richtig gut». Diese Korrektur gibt auch der Ersatzkeeperin Ena Mahmutovic vom FC Bayern München Hoffnung auf eine EM-Teilnahme, die vom 2. bis 27. Juli in der Schweiz stattfindet.

Vor dem Spiel gegen Österreich sprach Wück noch von einem Vierkampf um die drei Kaderplätze. Die Kandidatinnen um die Position sind Olympia-Heldin Ann-Katrin Berger (34) vom US-Club NJ/NY Gotham FC, Stina Johannes (25) von Eintracht Frankfurt, Sophia Winkler (21) von der SGS Essen und U23-Torhüterin Rafaela Borggräfe (24) vom SC Freiburg.

Verletzungspech bei Torhüterinnen

Im Spiel gegen Österreich stand Johannes im Tor, während Berger aufgrund eines grippalen Infekts fehlte. Winkler, die im Sommer zu Frankfurt wechselt, hatte sich zuvor im DFB-Training schwer am linken Knie verletzt, eine genauere Diagnose steht noch aus.

Nach dem Ausfall von Winkler wurde Mahmutovic für das Spiel gegen Österreich nachnominiert. Auch Borggräfe konnte wegen einer Kopfverletzung, die sie sich bei der U23 zugezogen hatte, nicht teilnehmen, wie Wück erklärte.